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Mehr als 5 Gründe warum man über bewusste Männlichkeiten sprechen sollte:

…um zu verstehen, dass Machismo in allen Gesellschaften überall auf der Welt vorkommt.

…um Instrumente und Wege zu finden, damit durch Verhaltensänderung männliche/machistische Gewalt reduziert wird.

…um Wege zu finden, die uns zu einer friedlicheren und gerechteren Gesellschaft führen.

…um individuell und kollektiv patriarchale Machtverhältnisse zu verändern.

…um Körper zu entmilitarisieren und die Spannungen zu hinterfragen, die mit den Konzepten von Krieg, Wettbewerb, Stärke und Macht verbunden sind.

… um das typische Männlichkeitsbild in Frage zu stellen und die soziale und kulturelle Toleranz dieses schädlichen Modells zu hinterfragen.

…um sich für bewusste, verantwortungsvolle und ethische Wege des Mannseins zu entscheiden.

…um das Paradoxon der Ungleichheit zu verstehen,

… um Nähe und Gemeinschaft zu etablieren und sich gegen Konkurrenzverhalten unter Männern zu positionieren.

…um zu verstehen, dass wir keine Superhelden, Krieger oder gewaltausübende Personen sind.

…um Fürsorgearbeit zu erkennen und selbst die Verantwortung übernehmen, ein fürsorglicher Mann zu sein

… um Gleichberechtigung herzustellen.

…um selbst eine Agenda für die Gleichberechtigung vorschlagen.

…um die Geschichte des Schmerzes zu ändern.

…um zu lernen, auf die Privilegien zu verzichten, die Ungleichheit aufrechterhalten.

Dieser Text ist im Original auf dem Blog der kolumbianischen Organisation Caballito de mar (Seepferdchen) erschienen und ist Teil einer gemeinsamen Kollaboration zum Thema kritische Männlichkeiten auf dem Instagram Account unseres Projektes #digital_global.

Die Organisation Caballito de mar beschreibt sich als interdisziplinäre Gruppe, die die Neugier auf andere Formen von Männlichkeiten gemeinsam hat. Sie setzen sich durch transmediale Bildungsprojekte für mehr Geschlechtergerechtigkeit und gegen patriarchale Gewalt ein.


 

SCHWARZE FRAUEN DIE INSPIRIEREN

Berichte von Schwarzen Frauen aus der Technologiebranche in Brasilien

In der Webserie mit dem Titel „Schwarze Frauen, die inspirieren“ berichten Schwarze Frauen aus der Technologiebranche von ihrem Werdegang. So tragen sie zum Empowerment von Schwarzen Frauen bei. Die Gruppe Meninas Digitais aus der Region Bahia in Brasilien produzierte die Webserie. In dieser Folge, die im Juli 2020 veröffentlicht wurde, berichtet Ana Luísa Dias. Lest hier die Übersetzung von Ana Dias Geschichte:

„Hallo Mädels!
Mein Name ist Ana Dias, ich bin 21 Jahre alt und mache das interdisziplinäre Bachelorstudium für Wissenschaft und Technologie der Bundesuniversität von Bahia. Ich bin Teil des Kollektivs „PyLadies Salvador“ und arbeite als Entwicklerin für mobile Anwendungen.
Heute möchte ich auf Einladung von Meninas Digitais – Bahia über meine Erfahrungen als Schwarze Frau im Bereich Technologie sprechen. Diesen Weg habe ich schon früh eingeschlagen. Meine Entscheidung, in den Bereich Technologie zu gehen, fiel, als ich in der Sekundarstufe meine erste LED-Leuchte zum Blinken brachte. Als ich sah, was mein Code bewirkte, wusste ich: „Ich werde Programmiererin. Das will ich werden und niemand kann mich davon abbringen – ich habe mich entschieden!“ Klicke hier um die gesamte Geschichte zu lesen!

Die Folge im Original:


 

HÖR MIR ZU

Die Schülerinnen Hermine, Mara, j e g s und Lilly einer 11. Klasse beschäftigten sich im Rahmen eines Workshops damit, wie Feminist*innen weltweit das Internet mitgestalten und Hashtags und Medienbeiträge als Strategie gegen Gewalt nutzen. Im Anschluss entschieden sie, dass sie sich mit ihren Anliegen für Geschlechtergerechtigkeit auch im Internet Gehör verschaffen wollen. Sie nahmen den eigenen Poetry Slam „Hör mir zu“ auf und kombinierten das Video künstlerisch mit eigenen Fotos. Der Beitrag thematisiert sexuelle Belästigung und Übergriffe im Alltag. Hier geht es zu dem Video auf Youtube.

Das Video von Hermine, Mara, Lilly, j e g s/ F3_kollektiv ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.


 

„Wie das Internet mich auf die Straße zog“

Vom Fridays for Future-Nachrichten im Bett anschauen zum radikalen Einsatz für soziale Gerechtigkeit auf der Straße

 

Ein*e Schüler*in (11. Klasse) berichtet in dem Audio-Beitrag von ihre*m Weg vom „Wunsch, die Welt lebenswerter zu machen“ hin zum eigenen politischen Engagement. Die Person setzte sich im Rahmen eines Workshops damit auseinander wie Frauen, Trans*, Inter und nicht-binäre Personen weltweit das Internet nutzen, um sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen. Die*der Schüler*in reflektierte im Anschluss, welche Rolle das Internet und die Bewegung Fridays for Future spielten, um selbst „Banner zu malen, Pride Flaggen aufzuhängen und Demonstrationen von Nazis zu blockieren“.

Der Audio-Beitrag ist hier auch als Text verfügbar.


 

Wie viele Sterne würde
die Erde dir geben?


 

#EveryBodyIsPerfect

Schüler*innen stehen mit dem Rücken zur Kamera in einer Reihe, darunter #EveryBodyIsPerfect

Es heißt immer #NobodyIsPerfect, doch drehen wir den Spieß einfach mal um: #EveryBodyIsPerfect! Wir alle kennen es, wenn man das perfekte Bild auf Instagram sieht und sich, sei es unbewusst oder bewusst, mit den Schönheitsidealen anderer vergleicht. Man fühlt sich danach oft minderwertig und versucht sich dem anscheinenden Schönheitsideal anzupassen.

Doch der entscheidende Punkt, welcher oftmals vernachlässigt oder sogar komplett vergessen wird, ist, dass egal, ob dick oder dünn, groß oder klein, geschminkt oder ungeschminkt, jede*r ist schön, so wie sie*er ist. Auch wenn in derzeit auf Social Media oft ein anderes Bild übermittelt wird.

Jede*r ist perfekt, so wie sie*er ist!

Mit diesem Blog-Beitrag wollen wir dazu aufrufen, dass jede*r sich so wohlfühlen sollte, wie sie*er ist. Auf das Thema sind wir während eines Workshops in der Schule in unserer Projektwoche gestoßen, als wir uns mit dem Thema Strategien gegen Gewalt im Bereich Internet befasst haben. Wir haben gemerkt, dass gerade an unserer Schule so viel mehr Typen an Menschen vertreten sind, als auf Social Media gezeigt werden. Mit unserem Projekt wollen wir ausdrücken, dass in der Realität nicht alle gleich sind, aber trotzdem alle wunderschön.

Bild und Text: Charlotte, Marie und Klara (Schülerinnen)

Der Blog-Beitrag #EveryBodyIsPerfect von Charlotte, Marie und Klara/ F3_kollektiv ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.


 

Supportgroups im Internet

„Ach, das wird schon“ oder „Mach dir keine Sorgen“ sind Sätze, die ich eine Zeit lang ziemlich häufig gehört habe. Personen, die mich angeblich sehr gut kennen, verstehen mich nicht. Wie sollten sie auch? Sie haben nicht das Gleiche erlebt, wie ich, ich kann sie nicht dafür verurteilen.

Wie mir geht es vielen anderen Menschen. Sie flüchten mit ihren Gedanken und wollen sich einfach ablenken. Viele Menschen landen dann in den Sozialen Medien und sehen dort die vermeintlich perfekten Leben der anderen. Und das hilft so gar nicht! Doch wenn man tiefer in die Medienwelt eindringt, kann man das ersehnte Verständnis finden. Es gibt zum Beispiel mehrere Gruppen, mit Leuten, denen es genauso geht, wie dir. Sie helfen und unterstützen dich.

Ich selber bin auch in solch einer Gruppe aktiv und der Meinung, dass es viel mehr davon geben sollte. Die Gruppe hat mir in eine schweren Zeit sehr geholfen und nun helfe ich denen, die genauso solch eine Zeit mitmachen. Wir unterstützen uns gegenseitig. Im Internet ist man allgemein anonymer als in der analogen Realität. Dies hilft vielen Leuten sich mehr zu öffnen. Die Gruppe in der ich aktiv bin, wurde von Leuten in meinem Alter (18 Jahre) erstellt und ich bin über eine Bekannte in die Gruppe gekommen. Die Gruppe ist nicht bekannt aber ich kann den Verein Mutmachleute sehr empfehlen. Sie gehen sehr offen mit allem um und betreiben ein Online-Forum zum Austausch.
Die Medien zeigen oft nur die vermeintlich glücklichen Leben anderer Menschen. Die realen Sorgen und Probleme dieser und vieler anderer Menschen sind hingegen nicht sichtbar. Umso wichtiger ist es, selber aktiv zu werden und anderen Menschen zu helfen!

Diesen Beitrag verfasste die Schülerin einer 11. Klasse im Rahmen eines Workshops zu Strategien gegen Gewalt


 

Protest und social media in nicaragua

In dem Video schildert eine junge Aktivistin aus Nicaragua, wie sie sich 2018 via Social Media und Messengern an den Massenprotesten beteiligte. Die nicaraguanische Bevölkerung forderte Demokratie und Gerechtigkeit.

In dem Artikel „Aufgeben ist keine Option“ erfahrt ihr mehr über Melanis Geschichte. In dem Interview „Die Regierung handelt Verfassungswidrig“ könnt ihr mehr über die Vorgänge im Frühjahr 2018 nachlesen.


 

Mit Social Media für Klimagerechtigkeit

Ein junger Mensch erzählt, wie er bei Fridays for Future mitmacht. Er erklärt, wie Fridays for Future das Internet nutzen und wie er bei Social Media für Klimagerechtigkeit postet.


 

Freies Internet selbst gebaut

Was ist Freifunk?

Die Initiative Freifunk richtet offene WLAN-Netze ein und verbindet diese. Die Freifunk-Aktiven bauen also freie Funknetzwerke in ihren Städten auf. Dies ermöglicht einen freien Datenverkehr „durch die Luft“ in der ganzen Stadt innerhalb des Freifunk-Netzes.

Uns verbindet das Ziel, freie Netzwerke zu verbreiten und Kommunikation damit demokratischer zu machen. Freifunk ist das Recht auf Kommunikation und Information wichtig. Alle sollten einen freien Zugang dazu haben. Momentan ist es jedoch leider so, dass nicht alle die gleichen Möglichkeiten haben.  Wir wollen der digitalen Spaltung entgegenwirken und Menschen in unterschiedlichen Stadtteilen mit Freifunk Zugang zum Internet ermöglichen!

Den gesamten Beitrag hier lesen.


 

digitale Selbstverteidigung oder angriff?

Das Video ist Teil der multimedialen Ausstellung “Estamos Conectadas | Wir sind vernetzt”. Die Ausstellung ist Teil des Projektes Enlaces | Links über feministischen Aktivismus und Internet(technologie) in Mexiko und Deutschland.


 

Klimafreundlich Streamen

Der Influenzer Rezo zeigt auf, warum Videos streamen ein ganz schöner Klimakiller sein kann. Lerne, wie Du dein eigenes Streamingverhalten nachhaltiger gestalten kannst.