Modul 3

Vertiefung Gender


INHALT

Teilnehmer*innen lernen in einer Übung wie Hashtags weltweit als empowernde Strategien gegen Gewalt genutzt werden. Sie setzen sich mit Hashtags aus Argentinien, Chile, Kolumbien, den USA und Deutschland auseinander. In „Wer programmiert für wen?“ wird hinter den Vorhang der vermeintlich neutralen digitalen Technologien geschaut.


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Übung 1

Was heißt Trans* und was ist Gender?

Die Begriffs-Übung ermöglicht einen spielerischen und bewegten Einstieg zu den Themen Gender, Feminismus und Sexismus.

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Foto "Hashtag #MeToo" von Wolfmann unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 via wikipedia
Übung 2

Strategien gegen Gewalt im Internet

Die Teilnehmer*innen setzen sich mit Hashtags aus Argentinien, Chile, Kolumbien, den USA und Deutschland auseinander. Sie erkennen anhand der Zeitstrahlmethode, wie Hashtags weltweit als empowernde Strategien gegen Gewalt genutzt werden. Sie tauschen sich aus, welche Veränderungen oder Kontinuitäten die Zeitpunkte aufzeigen.

Die Übung vermittelt Informationen zu den Themen Körpernormen, sexualisierte Übergriffe, Feminizide und Hatespeech. Die Teilnehmer*innen reflektieren, dass sich diese Gewalt aufgrund sexistischer und patriarchaler Herrschaftsverhältnisse insbesondere gegen cis-Frauen, Trans*-, Inter- und nicht-binäre Menschen richtet. Dadurch kann diskutiert werden, inwiefern Gewalt im digitalen Raum eine Fortsetzung von Gewalt im physischen Raum, z.B. in der Schule oder am Arbeitsplatz, ist.

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Foto von Christina Morillo via Pexels
Übung 3

Wer programmiert für wen?

Wer schreibt Wikipedia-Einträge und wer programmiert unsere Dating-App? In mehreren Stationen schauen die Teilnehmer*innen hinter den Vorhang der vermeintlich neutralen digitalen Technologien. Sie gehen auf die Suche danach, wer programmiert und für wen Apps ausgelegt sind.

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